SHV-Hartberg-Fuerstenfeld

Hilfe zur Sicherung des Lebensbedarfes

Sozialhilfe

Zum Lebensbedarf gehört vor allem jene Pflege, die erforderlich wird, wenn auf Grund des körperlichen, geistigen oder psychischen Zustandes die Fähigkeit fehlt, die notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens ohne fremde Hilfe zu besorgen.

Die erforderliche Pflege umfasst:

  • die mobile Pflege;
  • die Pflege in geeigneten stationären Einrichtungen;
  • die Versorgung mit Pflegemitteln und Pflegebehelfen

Eine wesentliche Maßnahme, um den Bedarf zu sichern, ist die Gewährung von Geldleistungen.

Personen, die ihren Lebensbedarf auf Grund ihrer Pflege und Betreuungsbedürftigkeit sonst nicht in zumutbarer Weise ausreichend decken können, haben Anspruch auf Übernahme der Kosten oder Restkosten der Unterbringung in einer stationären Einrichtung.

Es können nur Kosten in Einrichtungen übernommen werden, die über einen Vertrag mit dem Land Steiermark verfügen.

Wird einem Hilfeempfänger, der über kein eigenes Einkommen verfügt, Hilfe gemäß Abs. 1 gewährt, so gebührt ihm, insbesondere zur Sicherung des Aufwandes für persönliche Bedürfnisse, ein Taschengeld. Das Taschengeld darf 20% des Richtsatzes für den alleinstehend Unterstützten (§ 8 Abs. 8 lit. a) nicht überschreiten. Das Taschengeld gebührt in den Monaten Juni und November in zweifacher Höhe.

Wird einem Hilfeempfänger, der über eigenes Einkommen verfügt, Hilfe gemäß Abs. 1 gewährt, so haben ihm 20 % des eigenen Einkommens und Sonderzahlungen, die mit einem Pensionsbezug im Zusammenhang stehen, als Taschengeld zu verbleiben.

Die dem Hilfeempfänger bescheidmäßig zuerkannten Kosten/Restkosten sind vom Sozialhilfeträger (Land Steiermark und Sozialhilfeverband) direkt mit der Einrichtung zu verrechnen.

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